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Recovery-Programme & Tipps für die optimale Anwendung

Maximale Regeneration für maximale Leistung. Dieser Artikel erklärt dir, was du beachten musst, um deine Recovery-Anwendung optimal zu gestalten und gibt dir einen Überblick über die Recovery-Programme!

Anwendungsbereiche

Wann du Reboots einsetzen kannst:

Direkt nach dem Training:

Nach einem anstrengenden Training helfen dir die Reboots die entstandene Milchsäure schneller abzubauen und dich zu regenerieren.

Zur Aufwärmung:

Reboots kann definitiv auch vor dem Sport als leichte Aufwärmmassage verwendet werden. So können die Muskeln vor dem Training gelockert und auf die anstehende Belastung vorbereitet werden.

Zur Entspannung:

Du hast einen anstrengenden Tag hinter dir und willst dich am Abend entspannen? Eine Reboots-Massage kann dir dabei helfen. Kein Rechner, kein Handy – Einfach nur entspannen. 

Recovery-Programme

Die Recovery-Programme unterscheiden sich minimal zwischen den Geräten GO und ONE. Nutze die Buttons um die Programme des jeweiligen Geräts einzublenden:

Programm A: FLOW

(A) übt einen punktuellen Druck aus und ist daher gut zur Lockerung der Muskeln geeignet. Die Muskeln werden von den Füßen an Richtung Körper schrittweise zusammengepresst. Dieses Programm empfehlen wir für vor dem Training.

Programm B: INTENSE

Durch den anhaltenden Druck in den unteren Kammern bei (B) wird ein Rückfluss ausgeschlossen. Daher ist (B) vor allem zum Laktatabtransport gedacht und wohl das meistverwendete Programm. Als Einsteiger solltest du dich an dieses Programm langsam herantasten und zunächst (C) eine Weile verwendet haben. Bei hohem Druck ist (B) sehr intensiv und effektiv!

Programm C: INTENSE FLOW

Programm (C) kombiniert den Ablauf von (A) und (B)! Es bleiben immer mehrere Kammern gleichzeitig aufgepumpt, wodurch wie bei (B) ein Rückfluss verhindert wird. Damit ist (C) ebenfalls sehr gut für den Laktatabtransport geeignet. Gleichzeitig ist es weniger intensiv als (B), da die Füße nicht durchgehend (und unnötigerweise) gepresst werden.

Programm D: INTENSE PULSE

Programm D ergänzt Programm C um einen sehr effektiven Puls-Effekt. Hierfür wird bei der letzten aktiven Kammer der Druck dreimal erhöht und wieder abgesenkt. So wird den Abfallprodukten des Stoffwechsels Zeit gegeben sich durch das Gewebe zu bewegen. Eine besonders gründliche Recovery-Anwendung ist die Folge. Unser neuer Favorit – und nur bei Reboots Go erhältlich.

Programm A: FLOW

Programm A übt einen punktuellen Druck aus und ist daher gut zur Lockerung der Muskeln geeignet. Die Muskeln werden von den Füßen an Richtung Körper schrittweise zusammengepresst. Dieses Programm empfehlen wir für vor dem Training.

Programm B: INTENSE

Durch den anhaltenden Druck in den unteren Kammern bei (B) wird ein Rückfluss ausgeschlossen. Daher ist (B) vor allem zum Laktatabtransport gedacht und wohl das meistverwendete Programm. Als Einsteiger solltest du dich an dieses Programm langsam herantasten und zunächst (F) eine Weile verwendet haben. Bei hohem Druck ist (B) sehr intensiv und effektiv!

Programm C: DOUBLE

Ähnlich zu Programm A, allerdings werden je Schritt direkt zwei Kammern befüllt. Damit erreicht (C) die doppelte Anzahl an Durchläufen in der gleichen Zeit. Programm (C) ist gemacht für kürzere Aufwärmmassagen.

Programm D: IMPULSE

Programm (D) ist gedacht für kurze und intensive Sessions. Da alle Kammern gleichzeitig impulsartig aufgepumpt werden, maximiert (D) die Anzahl der möglichen Kompressionsdurchläufe in einer gegebenen Zeit.

Programm E: INTENSE DOUBLE

Programm (E) bietet einen ähnlichen Ablauf zu (F). Allerdings verlaufen zwei Kompressionswellen parallel. Dadurch ermöglichen wir gezielt eurem Unterschenkel- und Wadenbereich eine doppelt intensive Anwendung.

Programm F: INTENSE FLOW

Programm (F) kombiniert den Ablauf von (A) und (B)! Es bleiben immer mehrere Kammern gleichzeitig aufgepumpt, wodurch wie bei (B) ein Rückfluss verhindert wird. Damit ist (F) ebenfalls sehr gut für den Laktatabtransport geeignet. Gleichzeitig ist es weniger intensiv als (B), da die Füße nicht durchgehend (und unnötigerweise) gepresst werden.

9 Tipps für deine Reboots-Anwendung

1. Achte auf deinen Körper

Generell gilt: Die Anwendung sollte sich immer gut anfühlen und niemals schmerzhaft oder unangenehm sein.

2. Berücksichtige die optimale Anwendungsdauer

Die optimale Anwendungsdauer liegt bei 30 bis 50 Minuten. Die Anwendung darf auch länger dauern, bringt irgendwann aber nur noch wenig Zusatznutzen.

3. Taste dich an deinen individuellen Druck heran

Viel hilft nicht immer viel. Wir empfehlen, mit einem geringen Druck zu beginnen und diesen im Laufe der folgenden Anwendungen zu steigern. Für die Wahl des richtigen Drucks ist der Beinumfang ausschlaggebend. Nutzer mit dünnen Beinen müssen häufiger mit einem höherem Druck arbeiten. Zudem ist das Druckempfinden sehr subjektiv. Der gleiche Druck kann von unterschiedlichen Personen sehr unterschiedlich empfunden werden.

4. Nutze bei Bedarf die deaktivierbaren Kammern

Von den deaktivierbaren Kompressionkammern kannst du Gebrauch machen, wenn du schmerzempfindliche Stellen von der Massage ausschließen möchtest. Außerdem kannst du die oberste Kammer abschalten, wenn du nur Reboots zur Verfügung hast, die für dich zu groß sind. 

5. Halte die Beine waagerecht

Halte die Beine während der Reboots-Anwendung immer möglichst waagerecht. Lass Reboots mit der Schwerkraft arbeiten, nicht gegen sie.

6. Achte auf die Platzierung der Luftschläuche

Achte darauf, dass die Schläuche für die Luftzufuhr nicht eingeklemmt werden, etwa weil du darauf sitzt oder sie umknicken.

7. Wähle die passende Reboots-Größe

Wähle die passende Reboots-Größe (M, L oder XL) anhand der Beininnenlänge.

8. Nutze kühlende Regenerationsmaßnahmen nur nach der Anwendung

Wenn du zusätzlich kühlende Regenerationsmaßnahmen einsetzt, verwende sie nach der Recovery-Anwendung für rund 10 Minuten. Wichtig: Verwende sie niemals davor, da die Kälte die Gefäße zusammenzieht. 

9. Nutze Reboots zeitnah nach dem Training

Versuche Reboots innerhalb 1 Stunde nach dem Training zu verwenden und vor der Anwendung einen Proteinshake, Elektrolyte und Salze zu dir zu nehmen. Außerdem ist es wichtig, vor und nach der Anwendung viel zu trinken. 

Weitere Fragen

Um die Luft möglichst schnell aus dem Gerät zu bekommen, empfehlen wir, die Multistecker aus dem Gerät herauszuziehen und anschließend mit beiden Händen auf die Kammern zu drücken. Um das Ganze zu beschleunigen, kannst du die Boots auch aufeinanderlegen oder falten, sodass du die Luft aus beiden Boots gleichzeitig presst.

Kühlung bewirkt eine Verengung der Gefäße und mindert die Durchblutung. Reboots setzt stattdessen auf die aktive Förderung der Durchblutung, um dich wieder auf die Beine zu bringen. Eine gleichzeitige Kühlung ist also nicht unbedingt sinnvoll.

Generell spricht nichts gegen eine zeitversetzte Kombination beider Regenerationsmaßnahmen. Wichtig ist aber: erst Reboots, dann die Eisbäder! Die beiden Maßnahmen wirken "entgegengesetzt". Die Kälte sorgt dafür, dass sich deine Gefäße verkleinern. Bei einer Reboots-Anwendung geht es jedoch darum, die Zirkulation zu verstärken. Das heißt ein Eisbad vor der Anwendung ist kontraproduktiv, da das Blut in den verkleinerten Gefäßen schwieriger zirkulieren kann. Wenn du beide Maßnahmen kombinieren willst, ist die Reihenfolge somit entscheidend: Wir empfehlen erst die Reboots-Anwendung, und dann ein Eisbad – nicht andersherum. Wir raten dringend davon ab, die Reboots während eines Eisbads zu verwenden. Dies ist sehr gefährlich, da hierbei Wasser in das Gerät gelangen kann.