11. Dezember 2018

Reboots Anwendungsguide

Maximale Regeneration für maximale Leistung: Damit du die bestmöglichen Ergebnisse mit deiner Recovery-Anwendung erzielst, ist die richtige Anwendung der Reboots wichtig. Der Reboots Anwendungsguide erklärt dir, was du beachten musst, um deine Recovery-Anwendung optimal zu gestalten.

Wie häufig kann ich Reboots verwenden?

Du kannst Reboots bei Bedarf jeden Tag verwenden. Die optimale Anwendungsdauer liegt bei 30 bis 50 Minuten. Auch längere Anwendung sind möglich. Wir empfehlen jedoch, eine Gesamtdauer von 1,5 Stunden nicht zu überschreiten. Die Devise “viel hilft viel” ist für die Recovery Anwendung nicht zutreffend. Wende Reboots daher mit gesundem Menschenverstand an und achten darauf, was sich für deinen Körper gut anfühlt.

Wofür kann ich Reboots verwenden?

Du kannst Reboots für folgende Anwendungsbereiche verwenden:

  • Direkt nach dem Training: Nach einem anstrengenden Training helfen dir die Reboots die entstandene Milchsäure schneller abzubauen und dich zu regenerieren. Wenn möglich, sollte die Recovery Anwendung in den ersten 30 bis 60 Minuten nach dem Training gestartet werden. Eine spätere Anwendung ist natürlich auch möglich.
  • Zur Entspannung: Du hast einen anstrengenden Tag hinter dir und willst dich am Abend entspannen? Eine Reboots-Massage kann dir dabei helfen.
  • Zur Aufwärmung: Die Reboots sind nicht dafür entwickelt, um sich vor einem Training aufzuwärmen. Allerdings haben wir von vielen Sportlern gehört, dass sie mit kurzen Sessions vor dem Training sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Die Anwendung sollte jedoch nur kurz und bei geringem Druck ausgeführt werden.

Egal für welchen Anwendungsbereich du Reboots nutzt: Platziere die Beine während der Recovery Anwendung möglichst waagerecht und leicht erhöht zum Herzen. Eine Anwendung mit herunterhängenden oder angewinkelten Beinen solltest du vermeiden. Achte außerdem darauf, dass die Schläuche für die Luftzufuhr nicht eingeklemmt sind.

Was ist der optimale Sitz?

Im Artikel “Finde deine passende Reboots-Größe” erklären wir dir, wie du deine passende Größe findest und wie deine Reboots optimal sitzen.

Welchen Druck kann ich verwenden?

Viel hilft nicht immer viel. Vor allem wenn du mit der Reboots-Anwendung startest, solltest du dich langsam rantasten. Wir empfehlen, mit einem geringen Druck zu beginnen und diesen im Laufe der folgenden Anwendungen zu steigern. Du kannst den Druck individuell von 30 bis 240 mmHg in 30er-Schritten einstellen. Bei Bedarf können einzelne Kammern ausgespart werden, zum Beispiel für schmerzempfindlichen Stellen.

Für die Wahl des richtigen Drucks ist der Beinumfang ausschlaggebend. Nutzer mit dünnen Beinen müssen häufiger mit einem höherem Druck arbeiten. Generell ist der passende Druck jedoch von Sportler zu Sportler unterschiedlich. Jeder Körper ist anders. Du solltest vor allem auf deinen Körper hören und den Druck einstellen, der sich gut anfühlt. Für den einen können 180 mmhg perfekt sein, für den anderen ist es unangenehm hoch.

Wie unterscheiden sich die Reboots-Programme?

Je nach Gerätetyp stehen unterschiedliche Programme zur Verfügung. Diese unterschieden sich in der Art, wie sich die Luftkammern aufpumpen. In der Grafik siehst du beispielsweise den Ablauf für das Reboots Go Programm A. Bei diesem Programm werden die Kammern nacheinander mit Luft gefüllt. Das Programm startet unten bei den Füßen. Die Druckwelle arbeitet sich Kammer für Kammer bis zum Oberschenkel hoch und beginnt anschließend erneut bei den Füßen.

 

Wie finde ich das passende Programm?

Neben dem oben beschriebenen Programm A, hast du die Möglichkeit zwischen folgenden Programmen zu wählen:

Programme Reboots One:

  • Programm A ist das Basis-Programm. Es ist in den meisten Fällen anwendbar. Es übt einen sehr punktuellen Druck aus und ist daher gut zur Lockerung der Muskeln geeignet. Entspricht Reboots Go Programm A.
  • Programm B ist wesentlich intensiver, da ein Rückfluss durch den anhaltenden Druck der Luftkammern ausgeschlossen wird. Daher ist Programm B vor allem zum Laktatabtransport gedacht. Als Einsteiger solltest du dich an dieses Programm langsam rantasten und zunächst Programm A eine Weile verwendet haben. Dieses Programm ist auch gut zum Einstieg in deine Recovery Anwendung geeignet. Du kannst es während der ersten 30 Minuten nutzen und anschließend bei Bedarf wechseln. Wichtig ist hierbei, einen anfangs niedrigen Druck (90 bis maximal 120 mmHg) zu verwenden. So garantierst du einen optimalen Abfluss. Anschließend kannst du den Druck erhöhen. Entspricht Reboots Go Programm B.
  • Programm C entspricht schematisch Programm A. Der Unterschied liegt darin, dass jeweils zwei Kammern mit Druckluft befüllt werden. Dadurch wird theoretisch die Anwendungszeit halbiert bzw. die Anzahl der kompletten Durchläufe in einer bestimmten Zeit verdoppelt. Es ist somit vor allem für kurze Anwendungen zwischendurch geeignet und ermöglicht auch eine Anwendung, wenn es zeitlich mal eng wird. Entspricht Reboots Go Programm F.
  • Programm D maximiert die Anzahl der Kompressionsdurchläufe in einer bestimmten Zeit.
  • Programm E verhindert durch die Befüllung der Kammern den BLa-Rückfluss, indem immer mindestens eine Kammer den Druck hält.
  • Programm F verhindert ebenfalls den BLa-Rückfluss. Im Gegensatz zu Programm E ist es jedoch besonders für intensivere Anwendungen geeignet.

Programme Reboots Go:

  • Programm A entspricht den Reboots One Programm A.
  • Programm B entspricht dem Reboots One Programm B.
  • Programm C entspricht dem Reboots One Programm F.
  • Programm D ergänzt Programm C um einen sehr effektiven Puls-Effekt. Hierfür wird bei der letzten aktiven Kammer der Druck dreimal erhöht und wieder abgesenkt. So wird den Abfallprodukten des Stoffwechsels Zeit gegeben sich durch das Gewebe zu bewegen. Eine besonders gründliche Recovery-Anwendung ist die Folge.

Kann ich Reboots in Kombination mit Eisbädern verwenden?

Generell spricht nichts gegen eine zeitversetzte Kombination beider Regenerationsmaßnahmen. Allerdings solltest du dir bewusst sein, dass die beiden Maßnahmen entgegengesetzt wirken. Die Kälte sorgt dafür, dass sich deine Gefäße verkleinern. Bei einer Reboots-Anwendung geht es jedoch darum, die Zirkulation zu verstärken. Das heißt ein Eisbad vor der Anwendung ist kontraproduktiv, da das Blut in den verkleinerten Gefäßen schwieriger zirkulieren kann. Wenn du beide Maßnahmen kombinieren willst, ist die Reihenfolge somit entscheidend: Wir empfehlen erst die Reboots-Anwendung, und dann ein Eisbad – nicht andersherum. Wir raten dringend davon ab, die Reboots während eines Eisbads zu verwenden. Dies ist sehr gefährlich, da hierbei Wasser in das Gerät gelangen könnte.

Gibt es Studien die Wirksamkeit belegen?

Im Artikel “Bringen Recovery Boots etwas?” haben wir bereits die wichtigsten Studien, die es zum Thema Recovery Boots gibt zusammengefasst.

 

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